Ihre Möglichkeiten, Energie einzusparen

Wir zeigen Ihnen gern Möglichkeiten auf, wie Sie Energie einsparen können. Die Tabelle zeigt Ihnen anhand einer Beispielrechnung, um wie viel sich Ihr Gasverbrauch durch das Senken der Raumtemperatur um ein Grad reduzieren lässt. Eine Zusammenstellung weiterer Energiespartipps haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.

Ihre Möglichkeiten, Energie zu sparen als Datei für Ihre Unterlagen

 

 

Energiespartipps

Ganz sparsam. Wichtige Tipps zum Energiesparen.

Manchmal sind es ganz kleine Tricks und Kniffe oder etwas mehr Wissen um den Stromverbrauch, die helfen, im Haushalt Energie zu sparen. Die Wirkung hingegen kann enorm groß sein. In jedem Haushalt lassen sich beispielsweise durch einen bewussten Umgang mit Strom leicht einige Hundert Euro im Jahr sparen.

Wir haben hier zehn nützliche Tipps für Sie zusammengestellt. Sollten Sie darüber hinaus Fragen habe, stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung gern zur Verfügung.

Tipp Nr. 1

Wer Computer, Fernseher, Hi-Fi-Anlage etc. ganz abschaltet, statt auf Standby herunterzufahren, kann bis zu 50 % Energie sparen. Doch was, wenn die Geräte gar keinen Ein-/Ausschalter mehr haben? Statt jedes einzeln auszustöpseln, sorgen Steckerleisten mit Schalter für Bequemlichkeit. Genau hinsehen sollten Sie beim TV-Gerät: Hier sind oft zu hohe Werte für Kontrast, Helligkeit, Schärfe und Farbe eingestellt – und das schluckt ebenso Strom. Und: Auch an Computer, Spielekonsole & Co. im Kinderzimmer denken.

Tipp Nr. 2

Nutzen Sie die Programmvielfalt Ihrer Spülmaschine: Für normal verschmutztes Geschirr reicht Spülen mit 50 °C – das spart gegenüber einem 60 °C-Spülgang bis zu 30 % Energie. Fürs Frühstücks- oder Kaffeegeschirr tut’s oft auch das Spar- oder Kurzprogramm. Ab und zu sollten Sie dennoch einen Durchgang mit höherer Temperatur einlegen – das hält die Maschine sauber und beugt schlechten Gerüchen vor.

Tipp Nr. 3

Prüfen Sie regelmäßig die Temperatur in Ihren Kühlgeräten: Im Kühlschrank sind 7 °C optimal, im Gefriergerät –18 °C. Niedrigere Temperaturen erhöhen nur den Stromverbrauch – die Haltbarkeit der Nahrungsmittel profitiert davon nicht. Bilden sich dicke Eiskrusten, unbedingt abtauen – und die Türdichtung prüfen, die schließt ggf. nicht mehr gut. Und wenn während ihres Urlaubs auch der Kühlschrank abschalten darf, freut sich die Haushaltskasse!

Tipp Nr. 4

Energiesparlampen sind auf dem Vormarsch, denn sie sparen bis zu 80 % Strom. Noch effizienter sind LEDLeuchten. Auch durch geschickte Planung im Wohnraum lassen sich Beleuchtungskosten sparen: Rücken Sie z. B. die Möbel so, dass möglichst viel Tageslicht genutzt wird. Helle Wände und Lampenschirme reflektieren Licht und verringern die erforderliche Lampenstärke.

Tipp Nr. 5

Lassen Sie die Waschmaschine möglichst nur voll beladen laufen, nutzen Sie Spar- oder Schonprogramme mit kürzeren Laufzeiten oder niedrigeren Temperaturen: Eine 60°-Wäsche braucht nur halb so viel Strom wie ein Kochwaschgang, 30° sparen 30 % gegenüber der 60°-Wäsche. Und: Kräftiges Schleudern spart Energie im Wäschetrockner.

Tipp Nr. 6

Der beste Zeitpunkt zur Heizungswartung ist das Ende der Heizperiode. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer des Heizkessels, schützt vor Störungen und spart bares Geld, denn saubere Heizkessel arbeiten deutlich sparsamer. Und: Werfen Sie auch mal einen Blick auf die Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller: In älteren Gebäuden sind die oft schlecht isoliert. Schon mit einfachem Schaumstoff und Klebeband erreichen Sie hier eine wirksame Wärmedämmung.

Tipp Nr. 7

Gerade in den Sommermonaten macht sich eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung richtig bezahlt: Schon relativ kleine Anlagen reichen dann aus, um den Brauchwasserbedarf eines 4-Personen-Haushalts zu decken. Spartipp für alle, die Warmwasser elektrisch oder über die Heizanlage erzeugen: Stellen Sie bei einer Einhandhebel-Mischbatterie den Hebel grundsätzlich immer auf »kalt« statt in die Mitte. So wird nicht bei jedem kurzen Händewaschen sofort warmes Wasser angefordert.

Tipp Nr. 8

Denken Sie in den kalten Monaten daran, die Fenster grundsätzlich zu schließen – denn sobald die Heizung läuft, verschleudern dauerhaft gekippte Fenster gutes Geld. Für frische Luft in den Räumen mehrmals täglich 5 – 10 Minuten lüften, dann Fenster wieder schließen. In der Küche gleich nach dem Kochen durchlüften, im Bad nach dem Baden oder Duschen, um die Luftfeuchtigkeit zu verringern.

Tipp Nr. 9

Mit modernem Wärmeschutz an Gebäuden lassen sich bis zu 70 % Heizenergie sparen. Ein paar einfache Handgriffe helfen jedoch auch schon viel: Tauschen Sie im Winter lange Vorhänge vor den Heizkörpern gegen kurze aus (oder binden Sie sie dekorativ zusammen), rücken Sie das davorgestellte Sofa etwas weg. Und: Schließen Sie abends vorhandene Vorhänge und Rollläden.

Tipp Nr. 10

Behalten Sie die Raumtemperatur im Auge: Schon 1 °C mehr bedeutet 6 % mehr Heizkosten! In Wohn- und Arbeitsbereich ist es bei 20–22 °C behaglich, im Bad dürfen es 22–24 °C sein, in der Küche reichen 18–20 °C, im Schlafzimmer sorgen 16–18 °C für erholsame Nachtruhe. Falls Ihre Heizkörper noch keine Thermostatventile haben, können Sie diese meist problemlos nachrüsten. Und: Wenn in der Küche der Backofen läuft, kann der Heizkörper gerne auf Sparflamme gehen.